Tierquälerei: Stark abgemagerte Hündin nachts ausgesetzt
2011-06-14 00:00 (Kommentare: 0)
Eine grausame Tierquälerei schockiert
Berlin: kurz vor Mitternacht wurde eine extrem abgemagerte Hündin am
Hausvaterweg kurz vor dem Tierheim Berlin aufgegriffen. Das Tier ist
vermutlich schon älter, geschätzt wurde sie auf zwölf Jahre. Ihre Zähne
sind sehr schlecht, auch der Allgemeinzustand ist verwahrlost. Die Ohren
sind nicht sauber, die Krallen lang, der Hund hat keine Muskeln mehr am
Leib; vermutlich die Folge des extremen Hungers. Eine Augenverletzung
wurde ebenfalls festgestellt, möglicherweise ein Hornhautdeffekt.
Die
Mitarbeiter tauften die Rottweiler-Mischlingshündin "Allegra". Sie
zeigt sich vom Charakter her freundlich und aufgeschlossen und hat die
erste Futterration im Tierheim dankbar angenommen. Sie muss nun
vorsichtig angefüttert werden, indem mehrere kleine Portionen angeboten
werden. Allegra wird erst einmal im Tierheim gesund gepflegt. Diese
starke Abmagerung muss über einen längeren Zeitraum entstanden sein.
Der Tierschutzverein erinnert: Nur die rechtzeitige Benachrichtigung des
Tierschutzvereins oder des zuständigen Amtstierarztes kann verhindern,
dass es zu einer derartigen Tierquälerei kommt. Es ist grausam und
leider keine Seltenheit, dass alte und kranke Hunde einfach ausgesetzt
werden, wenn der Besitzer sie nicht mehr haben will. Im Tierheim
herrscht schon seit vielen Monaten Notstand in den Hundehäusern, weil
kein Platz mehr da ist.
Diskutiere diese Thema mit anderen Hundefreunden
|


Einen Kommentar schreiben