Im Kampf gegen Hundekot braucht Berlin fremde Hilfe

2011-06-08 00:00 (Kommentare: 1)

Berlin soll möglichst häufchenfrei werden. Um dieses lang gesteckte Ziel zu erreichen, hat das Amt für Umwelt und Natur im Bezirk Mitte Fachleute aus Wien und dem schweizerischen Luzern in die Hauptstadt eingeladen. "Beide Städte sind sehr erfolgreich im Kampf gegen Hundehaufen", sagte Christof Wüllner vom Projektbüro stadt&hund, das das Expertentreffen mitorganisiert hat.

Wie man das Problem in den Griff bekommt zeige die Stadt Wien: Dort sei man mit Beutelspendern und teils provokanten Plakataktionen erfolgreich gegen Hundehaufen vorgegangen, so Wüllner. Außerdem seien sogenannte Waste-Watcher (deutsch: Müllbeauftragte) im Einsatz. Sie ermahnten Hundehalter, wenn diese die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nicht aufsammeln.

Auch die Schweiz, wo die Fäkalienbeutel patentiert wurden, sei relativ häufchenfrei. Allein im Berliner Bezirk Mitte werden pro Jahr eine Million Hundekotbeutel zur Verfügung gestellt.

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Kommentar von Thorsten Hofmann | 2011-06-08

Und wieder gehts mit der Polemik los, Hundehaufen machen sich vor der Wahl immer gut, um von der eigenen politischen Unfähigkeit abzulenken. Man stelle mir 20% der jährlichen Berliner Hundesteuereinnahmen zur Verfügung, und ich garantiere, dass kein Hundehaufen eine Haltwertzeit von > 30 Minuten aufweist - dazu bedarf es gewiss keiner Experten aus Wien oder der Schweiz, wie es funktioniert, macht jedes touristische Kuhkaff vor, die auf die Einnahmequelle Hundehalter gerne zurückgreifen - Also, nicht lange diskutieren, einfach mal was tun, Firma Wall steht mit technischer Kompetenz problemlos zur Verfügung, der Rest ist betriebswirtschaftliches Knowhow und Manpower - wie mir diese immer punktlich zur Wahl wiederkehrende Diskussion zum Halse raushängt !