Berlin nahm 10,5 Millionen Euro an Hundesteuern ein
2011-05-02 00:00 (Kommentare: 1)
Die knapp 97 000 angemeldeten Hunde in Berlin machen nicht nur Dreck, sondern bringen der Landeskasse auch etwas ein: 10,57 Millionen Euro konnte die Finanzverwaltung 2010 an Einnahmen aus der Hundesteuer verbuchen. Das waren knapp 100 000 Euro mehr als 2009, geht aus der Antwort der Finanzverwaltung auf eine Parlamentarische Anfrage der FDP-Fraktion hervor. Die Zahl der angemeldeten Hunde schwankt danach von Jahr zu Jahr. 2009 ließen 94 221 Hundehalter ihren Vierbeiner registrieren, 2008 waren es noch 98 241. Rund 4400 von ihnen waren 2010 von der Hundesteuer befreit.
Erstaunlich hoch sind die Verwaltungskosten für die Eintreibung der Steuern. 2010 gingen gut 2,0 Millionen Euro dafür drauf. Die meisten Hunde leben in Reinickendorf (9868) und Pankow (9310), mit Abstand die wenigsten in Kreuzberg-Friedrichshain (3876) und Mitte (5602).
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Kommentar von Thorsten Hofmann | 2011-06-08
Kleine Korrektur: Mit Abstand am wenigstens offiziell gemeldet sind in Kreuzberg / Friedrichshain .... - und dies ist durchaus nachvollziehbar, denn was erhält denn der geneigte Hundehalter im Gegenzug zur letzten, von Bismark ins leben gerufenen Luxussteuer, deren Erhebung sich Städte und Gemeinden so gerne (offiziell als Regulierungsmittel zur Eindämmung der Hundeflut .....) bedienen - nichts, gar nichts ! Ok, kleine Einschränkung, mitunter wurden kleine Ghettos errichtet, in denen Hund und Halter eingepfercht wie im Zookäfig frei bewegen dürfen - da wundert man sich, dass sich viele Menschen dieser Willkür widersetzen ?!